Argumente für Deutschland

Zum Autor und zu dieser Webseite. +

Der Autor dieser Sammlung von Argumenten für Deutschland heißt Roger Schreiter, Jahrgang 1967, bekennt sich zu Jesus, ist verheiratet, findet Werte maßgeblich, empfindet sich als konservativ, möchte nicht, dass es mit Deutschland bergab geht, hat Physik studiert und lässt sich keinen Blödsinn über die sogenannte Klimakrise erzählen.

Das Layout dieser Seite mit den Akkordeons, den Verzierungen und so weiter wurde von Le Chat Mistral erstellt. Nur die Texte stammen vom Autor.

Verantwortlich für diese Webseite ist Roger Schreiter, Wannengrabenhöfe 5/1, 74399 Walheim, Deutschland.

Wir sind das Volk. +
Das ist ein starkes und gutes Argument. +

Nur was gut für das Volk ist, ist gut für Deutschland.

Ein Argument mit Tradition. +

Es hat Menschen in der ehemaligen DDR geeint, die für ihre Bürgerrechte und mehr Freiheit protestierten.

Ein pervertiertes Argument. +

In den vergangenen 20 Jahren wurde der Ausruf „Wir sind das Volk.“ oft anmaßend verwendet von Gruppen, die zwar laut, aber zahlenmäßig in der Minderheit sind und keine deutsche Mehrheitsmeinung vertreten.

Deutschlandflagge. +
Darf man die Deutschlandflagge zeigen und verwenden und hissen? +

Ja. Warum nicht? Deutschland ist ein großartiges Land mit großartigen Werten.

Welche bedeutenden Parteien mögen traditionell die Deutschlandflagge? +

Fast alle. Die CDU verwendet seit 1976 schwarz-rot-gold in ihren Wahlplakaten, meist deutlich in irgendeiner Ecke des Plakates oder Flyers wahrnehmbar. Die SPD verwendet ebenfalls schwarz-rot-gold, wenn auch zeitweise etwas zurückhaltender oder mit geschwungenen Linien. Auch die AfD verwendet die Deutschlandflagge in ihren Flyern und Plakaten, aktuell als unscharfen Farbverlauf. Es gibt AfD-Mitglieder, die schwarz-weiß-rot besser fänden.

Gegen die Interessen Deutschlands. +
Wieso machen manche Parteien Politik gegen die Interessen Deutschlands? +

Das weiß am besten die AfD.

Was ist gegen die Interessen Deutschlands? +

  • Abhängigkeit von Russland.
  • Austritt aus der EU oder dem Euro.
  • Stromerzeugung wie im letzten Jahrhundert mit hohem Anteil fossiler und importierter Energieträger.

Argumente, nett zu sein zu Russland. +
Billiges Erdgas. +

Das gab es nie, zumindest nicht für Deutschland. Russland hat sein Erdgas immer viel teurer an Deutschland verkauft als an die Ukraine. Deutschland musste immer den Weltmarktpreis an Russland bezahlen. Wer mit billigem russischen Erdgas oder -öl argumentiert, lügt oder ist schlecht informiert.

Putin möchte Frieden. +

Klar möchte er den. Aber nur zu seinen Bedingungen, denn so wichtig ist ihm Frieden nun auch wieder nicht. Er sagt, dass er keine Kompromisse eingehen wird, um einem Frieden näher zu kommen.

Russland ist nicht Deutschlands Feind. +

Stimmt. Aber Putin ist Russlands Feind. Putin zieht Russland in den Abgrund mit seiner Manie, Macht über andere Staaten auszuüben, die derzeit auf Gegenwehr stößt. Darunter leidet die russische Bevölkerung.

Russland könnte Deutschland angreifen. +

Das tut es bereits: Russissche Dissidenten werden auf deutschem Boden ermordet, Cyberattacken lassen sich nach Russland zurückverfolgen, Datenkabel in der Ostsee werden zerstört, Nadelstiche und Provokationen durch Russland gegen die NATO geschehen fast täglich. Zum Glück ist das russische Militär derzeit ein Papiertiger (gemessen an seinem Großmachtsanspruch) und, abgesehen von seinen Atomwaffen, in ebenso desolatem Zustand wie die meisten Armeen der europäischen NATO-Mitglieder. Putin wird versuchen, das russische Militär auch konventionell wieder zu stärken.

Auch die USA brechen das Völkerrecht. +

Stimmt. Das ist sehr ärgerlich. Im Irak und anderswo zerstörten die USA ihre eigene Glaubwürdigkeit und ihr Recht, andere Völkerrechtsbrecher zu verurteilen. Jedoch ist es zynisch, ihr fast chirurgisches Vorgehen in Venuzuela, bei dem Präsident Nicolás Maduro völkerrechtswidrig entführt wurde, mit Russlands brutalem Krieg gegen die Ukraine zu vergleichen, um Russland zu rechtfertigen. In Anbetracht der täglichen Todesopferzahlen beider Militäraktionen ist solch ein Vergleich menschenverachtend. Ebenso die Versuche, deutschen Verantwortsträgern Doppelmoral vorzuwerfen, die ihre Kritik am Vorgehen der USA diplomatisch formulierten.

Lügen sind schlechte Argumente. +
Mit Lügen kann man Wahlen gewinnen, aber keine gute Politk machen. +

Das ist ein Zitat aus der Wochenzeitschrift Der Spiegel und bezog sich auf Donald Trump.

Friedrich Merz: „Keine neuen Schulden“. +

Zu Beginn und während des Bundestagswahlkampfes wiederholte Merz diese Aussage mantramäßig. Im Laufe des Wahlkampfes reagierte Merz auf die sich abzeichnende neue Außenpolitik der USA und korrigierte seine Haltung und kündigte noch vor der Bundestagswahl seine Kursänderung und eine „enorme Investition in die Bundeswehr und die Verteidungsfähigkeit“ an im Fall seiner Wahl zum Bundeskanzler. Für die einen ist Merz ein großer Staatsmann, der führt, reagiert und handelt, andere bezeichnen ihn deswegen als Lügner.

Die illegale Einwanderung ist „unser größtes Problem“. +

Das ist eine plumpe Lüge. So argumentieren einfältige Politiker, die bei den drängenden Problemen unseres Landes keine Lösung anzubieten haben. Dass die illegale Einwandung eingedämmt werden muss, sehen die meisten Parteien in Deutschland so.

Wir würden Kernkraftwerke wieder in Betrieb nehmen und damit die Strompreise senken“. +

Das ist eine plumpe Lüge, denn keiner der in Deutschland tätigen Stromerzeuger wäre in der Lage, seine Kernkraftwerke wieder in Betrieb zu nehmen, oder überhaupt willens dazu.

Tatsachen versus Meinung. +
Alternative Fakten. +

Mit dieser Bezeichnung verharmloste Donald Trump seine nachweislichen Lügen. Der Deutsche Bundestages hat Mitglieder, die dieses Konzept ebenfalls mögen, falls die Fakten nicht gefallen. Das Rederecht erlaubt diesen Abgeordneten, wertvolle Debattenzeit mit deren kruden Ansichten zu vergeuden.

Wilde Berechnungen im Bundestag +

Kein Witz: Es haben schon Abgeordnete des Deutschen Bundestages mit wirren Zahlenspielen, aber offensichtlich wenig Ahnung von Physik, versucht, den Zusammenhang zwischen der Erhöhung der CO2-Konzentration und der globalen Erwärmung der Atmosphäre zu widerlegen. Das ging freilich peinlich in die Hose.

Gravitationsgesetz. +

Es gibt unterschiedliche Ansichten, ob das Gravitationsgesetz in der aktuellen Form gut für Deutschland ist oder nicht. Das betrifft besonders, aber nicht nur, Radfahrer. Der Deutsche Bundestag sollte darüber abstimmen, und bei entsprechender Mehrheit wird das Gravitationsgesetz geändert oder ganz abgeschafft zugunsten von mehr Freiheit für den einzelnen Bürger dieses Landes.

Klimawandel – Teil 1. +
Klimakrise. +

Das Klima hat keine Krise. Aber die Erdatmosphäre erwärmt sich zusehends und viel schneller als bei früheren natürlichen Klimaschwankungen. Das ist ein existenzbedrohendes Problem und daher auch Argument für die Politik in Deutschland.

Meinung zu den Ursachen. +

Die Ursachen des Klimawandels sind gut bekannt, und der Klimawandel, den wir derzeit erleben, wurde in den 70er-Jahren bereits vorhergesagt. Der Klimawandel ist Tatsache. Ihn infrgezustellen, um keine Konsequenzen ziehen zu müssen, ist wie der Vogel Strauß, der den Kopf in den Sand steckt, damit er die Gefahr nicht sieht. Wer das in der Öffentlichkeit tut, schadet Deutschland.

Pflanzen brauchen CO2. +

Kein Witz: Ein Bundestagsabgeordneter hat tatsächlich mal in einer Plenardebatte einen höheren CO2-Gehalt in der Luft als nützlich gepriesen, weil Pflanzen CO2 zur Fotosynthese brauchen. Letzteres ist freilich richtig, aber es ist gut, dass der natürliche CO2-Gehalt in der Atemluft sehr gering ist, denn für Menschen und Tiere ist CO2 (Kohlendioxyd) in höheren Konzentrationen giftig, da es zur Erstickung führt, was eigentlich recht bekannt sein dürfte.

Der natürliche CO2-Gehalt schwankte schon immer. +

Diese Aussage ist über erdgeschichtliche Zeiträume betrachtet richtig. Vor 60 Millionen Jahren lag der CO2-Gehalt in der Luft viermal höher als heute. Damals war ein Großteil der Erde lebensfeindlich heiß, und „bei uns“ rannten Dinosaurier rum und wuchsen 15 Meter hohe Schachtelhalme in tropischen Wäldern. Zum Glück (für uns Menschen) geriet damals viel Biomasse und damit gebundenes CO2 unter die Erde, die sich im Laufe der Jahrmillionen zu Erdöl, -gas und Kohle umwandelte. Wenn wir die klimatischen Bedingungen von damals wieder haben wollen, brauchen wir nur die fossilen Brennstoffe aus jener Erdeopoche wieder hochholen und verfeuern. Falls wir das nicht wollen, sollten wir gewissen Blödsinnerzählern im Bundestag nicht mehr zuhören.

Klimawandel – Teil 2. +
Zahlen als Argumente. +

Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre betrug viele Jahrtausende, bis zum Beginn der industriellen Revolution vor knapp 200 Jahren, recht konstant 0,028 %. In der erdgeschichtlich kurzen Zeit bis jetzt hat er sich auf 0,042 % erhöht, und unter den gegenwärtigen Zuständen wird er weiterhin rasant wachsen. Wen das nicht erschreckt, schert sich wahrscheinlich wenig darum, wie es unserer Enkelgeneration und folgenden mal gehen wird.

Ist der Mensch die Ursache für den Klimawandel? +

Es gibt auch andere Faktoren, die den CO2-Gehalt beeinflussen. Ein höherer CO2-Gehalt in der Luft führt auch dazu, dass anderswo mehr CO2 gebunden wird. Das ist der sogenannte Puffereffekt. Andererseits setzt die Erderwärmung zusätzliches CO2 frei, zum Beispiel wenn Meereis oder Permafrostböden schmelzen. Diese Effekte sind schwer exakt zu berechnen, scheinen sich aber ungefähr die Waage zu halten, denn die tatsächliche Zunahme des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre entspricht ziemlich gut der Menge an CO2, die die Menschheit beim Verfeuern fossiler Brennstoffe in die Atmosphäre freigesetzt hat. Wer den menschenverusachten Anteil am Klimawandel kleinredet, ignoriert die Fakten.

Deutschland alleine kann den Klimawandel nicht stoppen. +

Das ist richtig. Wie gut, dass Deutschland nicht alleine ist. Viele Staaten engagieren sich beim Klimaschutz. Seit neuestem mehr und mehr sogar China. Dass die USA beim Klimaschutz versagen, ist peinlich. Deutschland war mal führend beim Klimaschutz, ist jetzt aber allenfalls noch im Mittelfeld.

Gute Maßnahmen zum Klimaschutz. +

Verbote und Heizungsgesetze verärgern die Bürger, anstatt sie für den Klimaschutz zu gewinnen. Der Industrie technische Vorgaben zu machen, kann nur in Ausnahmefällen mal effektiv sein, nämlich wenn es Kräfte bündelt. Die Stärke der freien Marktwirtschaft liegt darin, dass die Industrie in der Regel bessere Lösungen findet als der Staat. Freiheit war immer ein Versprechen der CDU (und der häufigste Begriff in 75 Jahren derer Wahlplakate). Anreize und Abgaben steuern besser als Verbote.

Länder, die sich abschaffen oder die Kurve kriegen. +
Russland. +

Putin ist dabei, Russland abzuschaffen. Mehr als 1 Millionen Menschen sind in den letzten Jahren vor ihm geflohen und haben Russland verlassen. Überwiegend junge und gut gebildete Menschen, darunter viele Ingenieure. Russland hat keine Chance mehr, moderne Industrie aufzubauen. Ihm bleibt als Wertschöpfung fast nur noch Erdöl und -gas. Putin hat mehr als 1 Millionen junge Russen im Krieg gegen die Ukraine verheizt, die dort umkamen oder schwer verletzt und invalide wurden. Das sind bei knapp 144 Millionen Einwohnern beträchtliche Zahlen. Bereits jetzt schrumpft Russlands Bevölkerung dramatisch. Dieser Trend wird zunehmen. Ende dieses Jahrhunderts könnte Russland, die ehemalige Großmacht, kaum noch mehr Einwohner als Deutschland haben. Putin schafft Russland ab.

USA. +

Viele Experten sehen die USA auf einem absteigenden Ast, insbesondere unter Donald Trump. Unter Präsident Biden ging es dem Arbeitsmarkt und der Wirtschaft besser als jetzt. Dass Hass und Spaltung von der Regierung kultiviert werden, schadet den USA.

China. +

Hat einen rasanten Aufschwung hinter sich und ist dabei, seinen ehemaligen Rivalen, Russland, in Abhängigkeit von China zu zwingen. Viele weitere Länder konnte China bereits von sich abhängig machen, was China zur Großmacht aufsteigen ließ. Aktuell schwächelt Chinas Wirtschaft. Es ist schwer vorhersehbar, wie es weitergehen wird. Auch China leidet unter einer schrumpfenden und alternden Bevölkerung.

Deutschland. +

Die schwächelnde Wirtschaft ist inzwischen auf dem Arbeitsmarkt angekommen. Es gibt Anzeichen, dass es dieses Jahr wieder aufwärts gehen wird, dazu muss aber auch die Regierung weiter liefern. Dank Zuwanderung schrumpft die Bevölkerung nicht, und die Überalterung ist weniger gravierend als in vielen anderen Ländern. Deutschland wird die Kurve kriegen, wie immer.

EU und €. +
Deutschland ist der größte Nettozahler in den EU-Haushalt. +

Aber auch das Land mit dem größten Handeslüberschuss mit anderen EU-Staaten. Finanziell profitiert Deutschland sehr von der EU.

Der Euro ist schwach. +

Das stimmt nicht. Die meiste Zeit seit 30 Jahren kostete der Euro zwischen 1,10 US$ und 1,20 US$. Der schweizer Franken gewann in dieser Zeit erheblich an Wert. Ob ein ähnlicher Wertzuwachs des Euros für Deutschland als Exportnation gut gewesen wäre, ist fraglich.

Zwischen den Großmächten. +

Die regelbasierte Weltordnung zerbröselt gerade. Deutschland darf nicht zum Spielball zwischen den Großmächten werden, sondern muss Teil einer Großmacht sein. Wirtschaftlich ist die EU bereits eine Großmacht, politisch muss sie sich dringend fortentwickeln. Wahrscheinlich wird die Idee des Kerneuropas (ohne die dauernden Blockierer wie Ungarn) an Bedeutung gewinnen, das enger zusammenwachsen möchte.

Die EU ist undemokratisch. +

Das ist Blödsinn. Kein EU-Haushalt, keine große Entscheidung geht ohne Zustimmung des EU-Parlamentes, und das wird von allen Bürgern der EU gewählt. Im übrigen haben wir in Deutschland eine repräsentative Demokratie und wählen weder unseren Bundespräsidenten noch unseren Bundeskanzler direkt, sondern den Deutschen Bundestag. Das ist ok und demokratisch. Der Bundestag wählt dann den Bundeskanzler, der letztlich Personal in die EU-Kommission entsendet. So funktioniert Demokratie effektiv. Der oder die Kommissionsvorsitzende der EU braucht am Ende wieder die Zustimmung des EU-Parlementes. Die EU mag noch Demokratiedefizite haben, an denen es zu arbeiten gilt, aber die meisten Entscheidungswege sind clever geregelt und gehen am Beginn immer vom Volk aus.

Ursula von der Leyen. +

Von der Leyen arbeitet als Kommissionspräsidentin im Auftrag der einzelnen Regierungen der Mitgliedsstaaten. In deren Auftrag hat sie zum Beispiel das Mercosur-Abkommen ausgehandelt. Die einzelnen Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten gleichen oft einem Flohzirkus. Damit die EU-Kommission arbeiten kann, muss von der Leyen diesen Flohzirkus immer und immer wieder irgendwie zusammenführen. Das erfordert enormes Geschick und Spitzendiplomatie, und von der Leyen macht diesen Job super. Von der Leyen ist Deutsche und wurde von der deutschen Bundesregierung als EU-Kommissionspräsidentin vorgeschlagen, und Deutschland kann stolz auf von der Leyen sein. Sie ist ein super Aushängeschild für Deutschland in der EU.

Meinungs- und Redefreiheit ist ein hohes Gut. +
Meinungsäußerung. +

In Deutschland und in den meisten Staaten der EU darf jeder seine Meinung frei äußern. Beleidigungen oder Aufrufe zu Hass oder gar Ärgerem sind keine Meinungsäußerungen, sondern Gewalt gegen andere Menschen.

Die Meinungsfreiheit ist gefährdet. +

Stimmt, denn Fackelzüge vor Privatwohnunngen von Politikern oder andere Einschüchterungsversuche oder Aufrufe zu Hass oder Ärgerem zum Nachteil Andersdenkender schränken die freie Meinungsäußerung drastisch ein.

Aktueller Fun Fact. +

US-Präsident Donald Trump hat auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos im Januar eine erbärmliche Rede gehalten. Sie bestand aus zusammenhanglosen Passagen von Eigenlob, Anekdoten und Belehrungen an Europa. Er erzählte von einem Verbrechen, das ein Somalier in Karlifornien begangen haben soll, und langweilte mit solchen Belanglosigkeiten die versammelten Staatschefs und Konzernbosse aus aller Welt. Er dozierte zu Grönland und verwechselte es zwischendurch mit Island. Die Rede war so wirr, dass wohlmeindende Beobachter diese Peinlichkeit mit seiner fortschreitenden Demenz erklärten. Alice Weidel (AfD) zitierte in einer eigenen Rede aus Trumps Rede und fühlte sich durch Trump bestätigt.

Die da oben. +
Sind die blöd, denn … ? +

… sie haben die Abhängigkeit von russischem Erdgas durch die Abhängigkeit von amerikanischem Erdgas getauscht.“ Solche und ähnliche Sätze tauchen immer wieder auf. Wie kommen manche Menschen auf die Idee, sich für so viel klüger zu halten als Bundesminister samt deren Beratungsstäbe? Das meiste Erdgas bezieht Deutschland übrigens aus der EU (z.B. Norwegen) und Großbritannien sowie aus weiteren Ländern wie die USA, Katar und aus Nordafrika. Nein, Ihr Skeptiker, Ihr könnt davon ausgehen, dass im Umfeld von politischen Führungspositionen zumindest intelligente Berater sitzen.

Die Diäten sind hoch. +

Ja, Bundestagsabgeordnete sind finanziell gut versorgt. Für die vielen Lehrer in der SPD-Fraktion mag das Mandat sogar ein kleiner finanzieller Aufstieg gewesen sein. Für Abgeordnete, die vorher in Führungspositionen in der Wirtschaft waren oder als Anwalt tätig, ist es eher ein finanzieller Abstieg (wenn es keine Nebenverdienstmöglichkeiten gäbe). Wenn wir fähige, unbestechliche Leute im Bundestag haben wollen, sollten die Diäten nicht knausrig sind.

Wahlempfehlungen. +
Das allgemeine Wahlrecht in Deutschland erlaubt auch schwachsinniges oder aus Protest Wählen. +

Ob das klug ist, ist eine andere Frage. Manche Parteien, die nur aus Protest zur Wahl antreten, haben wenigstens eine Botschaft, zum Beispiel „Die Partei“, die die typische Inhaltsleere von Wahlkämpfen ziemlich geistreich karrikiert.

Wählt Politiker, die transparent zeigen, in wessen Interesse sie Politik machen! +

Wer laufend Vladimir Putins Propagandesätze nachspricht und sich zu eigen macht, täuscht wenigstens niemanden. Putin wird solche treuen Politiker gut belohnen.

Erst Fakten studieren, dann überlegen, ob Handlungsbedarf besteht und wie! +

Mehr Spaß macht Politik, wenn man Fakten einfach leugnet. Wer sogar den menschengemachten Klimawandel leugnet, der nun wirklich wissenschaftlich gut belegt ist, macht wahrscheinlich auch sonst Politik ohne Rücksicht auf Fakten. Wer Nervenkribbeln mag, sollte solche Politiker wählen.

Auf Parteienfinanzierung achten! +

Wer verhindern möchte, dass die gewählte Partei Geld von der Industrielobby erhält, wählt besser eine Partei, die erheblich Geld von russischen Propagandanetzwerken erhielt. (Oder noch erhält?)

Alle vier Jahre. +

Wem die Bundestagswahlen alle vier Jahre lästig sind, kann Abhilfe erhoffen durch die Wahl einer Partei, die Donald Trump oder Viktor Orbán oder Vladimir Putin bewundert oder andere Autokraten, die in ihren Ländern demokratische Rechte abgeschafft oder eingeschränkt haben. Übrigens, das Zitat, „Wir brauchen die Demokratie, um an die Macht zu kommen; um an der Macht zu bleiben, brauchen wir sie nicht“, stammt gar nicht von Joseph Goebbels, wie viele meinen.

Übersichtliches Wahlprogramm. +

„Ausländer raus, Einkommensteuer für Reiche runter auf 25 %!“ Wessen Intelligenz nur übersichtliche Wahlprogramme erfassen kann, wählt am besten Parteien mit einem solchen! Bitte vorher nicht über die naheliegenden Konsequenzen einer solchen Politik nachdenken, denn das überanstrengt möglicherweise!